Keine halben Sachen

Im Sinne der Aktion sind halbe Sachen nicht verkehrt. Es steht dafür etwas zu tun, obwohl es nicht perfekt ist. Es zählt die Aktion. Es zählt der Anspruch sich als Mensch zu verwirklichen. Lieber halbe Sachen machen, als sich der Passivität zu ergeben.

Ist das was man tut nicht perfekt, kann man auf dem Weg dorthin Vollendung anstreben. Dieser Perfektionismus ist nicht falsch. So hätte man Perfektion richtig verstanden. Es kommt auf die Umsetzung an, mit dem Ziel immer besser zu werden. Vollendung ist erstrebenswert. Mit den halben Sachen könnte auch etwas anderes gemeint sein. Es beginnt mit der Entscheidung etwas zu erreichen. Auf dem Weg verliert man sich und korrigiert die getroffene Entscheidung in eine negative Richtung. Hier ist die Vorgehensweise klar. Keine halben Sachen. Ein ewiges Hin und Her schiebt die ursprünglich getroffene Entscheidung auf. Ein Mensch der geistig hängen bleibt, macht überhaupt nichts. So ein Mensch traut sich nicht seine Entscheidung zu verkörpern. Er traut sich nicht für seine Entscheidung einzustehen. Angst wird bevorzugt. Zweifeln wird zu viel Raum gegeben. Mit halben Sachen kann man sich als Mensch nicht verwirklichen. Das Leben erdrückt einen und man wird ziemlich schnell vergessen.

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